Universität zu Köln ![]()
Philosophische Fakultät
Thomas-Institut
* Ein herzlicher Dank für diesen Hinweis gilt Dr. Bertram Haller, Bibliotheksdirektor i. R.: "Der früher im Schloß Nordkirchen (ca. 30 km von Münster entfernt gelegen) aufbewahrte Codex aus der ersten Hälfte bzw. der MItte des 17. Jahrhunderts stammt wie Wien Ms 2527 und der Gudeanus in Wolfenbüttel aus dem Vorbesitz von Bernhard Rottendorff (1594-1671). Danach gehörte er "ex eius donatione Fran. Xav. Trips PL". Dieser Poeta Laureatus Trips (1630-1696) war 1682 Kölner Hofkaplan und Bibliothekar, später seit 1688 Pfarrer in Honnef. Helmut Lahrkamp hat die Ansicht vertreten, die Nordkirchener Handschrift sei von P. Claude Aubry, dem Beichtvaters des französischn Bevollmächtigten beim Westfälischen Friedenskongressin Münster, des Grafen Abel Servien, geschrieben worden (Helmut Lahrkamp: Ein Arzt und Dichter im Barockzeitalter. Aus dem Leben des Dr. med. Bernhard Rottendorff.- In: Hermann Hugenroth: Zum dichterischen Werk des münsterschen Arztes und Humanisten Bernhard Rottendorff (1594-1671). Münster 1991. S. 23. Anm. 63)."