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Cusanus

Dem Werk des Nikolaus von Kues galt seit der Gründung des Thomas-Instituts stets ein besonderes Forschungsinteresse. Sein Denken steht für die longue durée vor allem der vielgestaltigen neuplatonischen Tradition, insbesondere auch der griechisch-byzantinischen. Die historisch-kritische Cusanusforschung hat die vielfältigen, auch biographisch greifbaren Bezüge seines Denkens erschlossen. Als einer Grenzfigur zwischen Spätmittelalter und Renaissance führt Nikolaus von Kues zugleich das Arbiträre sogenannter Epochengrenzen vor Augen.