Veranstaltungen


Bei den Kölner Mediävistentagungen handelt es sich um Wissenschaftstagungen, die alle zwei Jahre unter einem anderen Thema stattfinden. Mit der Kölner Mediaevistentagung fördert das Institut seit seiner Gründung eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mediävistischer Disziplinen. Dabei präsentiert sich die Kölner Mediaevistentagung vor allem als eine weit gefächerte Fachtagung, die die sprachlichen und geographischen Grenzen immer wieder zu überwinden versucht. Nachdem die 39. Kölner Mediaevistentagnung im Zeichen des Schülers und Meisters stand, ist der Gegenstand 2016 eine umfassende Evaluation epistemischer, praktischer, veridiktiver Sachverhalte aus der Perspektive jener Modi des Nichtgelingens, der Störung oder der Irritation, die unter dem Stichwort »Irrtum« verhandelt werden.

Philosophie kontrovers ist der Titel des Vortragsforums des Philosophischen Seminars der Universität zu Köln. Hierbei wird versucht, Themen kontrovers zu diskutieren, und dies in disputativer Form, d.h. neben dem Hauptredner gibt es stets einen Kommentator oder Opponenten.

Die Albertus-Magnus-Professur ist nach dem mittelalterlichen Universalgelehrten Albertus Magnus(1193 bis 1280) benannt, der von 1248 bis 1254 in Köln am Generalstudium der Dominikaner lehrte. Die Universität zu Köln errichtete in enger Zusammenarbeit mit dem Thomas-Institut diese Professur, bei der eine Persönlichkeit von internationaler Geltung berufen wird, die in öffentlichen Vorlesungen und Seminaren Fragen von allgemeiner Bedeutung behandelt. Diese Fragen richten sich derzeit an viele Grundlagenwissenschaften, spielen aber auch in der öffentlichen Debatte eine wichtige Rolle.

Forschungskolloquium

Das Forschungskolloquium am Thomas-Institut widmet sich aktuellen Forschungsthemen speziell aus dem Bereich der Philosophie des Mittelalters. In jedem Semester finden drei bis vier Veranstaltungen statt, deren Themen nicht auf die Philosophie beschränkt sind, sondern die ganze Breite der mittelalterliche Kultur betreffen.